
Tag-317 Nacional Parque Iberá
Nach dem Unwetter scheint die Sonne morgens. Wir frühstücken und packen zusammen. 22 km geht's bis zum Camping Carambolita im Park. Davor suchen wir aber doch noch einen Laden in Concepcion. Hier gibt’s nur kleine aber in 2 verschiedenen bekommen wir doch, was wir brauchen (vor allem Klopapier🙄)
Die 22 km gehen recht flott, auch wenn viel der Strecke (vor allem in Concepcion) noch matschig ist und unter Wasser steht. Das ist hier so ein Sand-Erde-Gemisch ...warum da das Wasser nicht besser versickert? ...keine Ahnung, vermutlich steht das Grundwasser bereits sehr hoch.
Am Camping-Gebäude angekommen gibt’s nur 2 Möglichkeiten mit einem Camper. Entweder man steht hier auf dem Parkplatz vor einem kleinen Wäldchen beim Hauptgebäude oder auf einem Umdrehplatz an einem Aussichtsturm.
Hier gibt’s mehrere Wäldchen und wer mit Zelt kommt, kann sich bei denen postieren. Die sind mit Pfaden und über Stege erreichbar. Da gibt es dann Grillstellen (überdacht mit Sitz-/Bankkombi) und Holzpodeste, auf denen man sein Zelt aufbauen kann. Sehr schön gemacht, richtiger Luxus hier. Weniger Luxus sind dann aber die Plumpstoiletten dort.
Am Hauptgebäude gibt's dafür richtiges Sanitär ...mit Duschen. Letztere ist allerdings nur warm, wenn man vorher Bescheid gibt, die Rangerin muss dann erst einen Boiler anfeuern.
Hier bei den Rangern muss man sich auch registrieren. Kosten tut das ganze nichts. Desweiteren ist hier auch ein Kiosk der gleichzeitig eine Vertretung von Discovery Tours ist. Hier kann man Bootstouren buchen. Für Samstag ist bereits voll, aber am Sonntag ist noch Platz.
Wir bleiben auf dem Parkplatz, bauen uns auf und gehen auf eine kleine Tour. Unzählige Capybaras können wir bereits sehen ...mit bis zu 66 kg ist es das größte Nagetier der Welt. Daneben gibt’s einige Sumpfhirsche und auch ein Fuchs folgt uns mit ein bisschen Abstand (argentinischer Kampffuchs?).
Die Tiere lassen sich von uns nur wenig beeindrucken.
Auf die Füchse muss man aber aufpassen, als wir nach der Runde bei einem Glas Wein in der Sonne draußen sitzen, schleicht schon wieder so einer um uns rum. Einmal weggedreht und schon versucht er ans Glas zu kommen😜.
Nathalie, unser Guide für die Bootstour warnt uns abends auch davor. Die klauen wie die Raben und auch das Schnitzel vom Grill, wenn man nicht aufpasst😜.
Viel los ist heute nicht mehr hier, einer der hier wohl mit dem Zelt übernachtet hatte, ist schon auf und davon, Und mit den 2 Damen von Discovery-Tour und der Rangerin verlassen dann auch die letzen außer uns den Ort. Nicht ganz ...Besuch auf dem Parkplatz bekommen wir noch von mehreren Capybaras in der Dämmerung.😍
Wir bauen die Wildlife-Kamera auf, die allerdings nur Sumpfhirsche aufnimmt, die uns auch nachts noch besuchen.
Als ich morgens um 1 Uhr aufs Klo muss, ist nichts zu sehen und zu hören. Durch das Waldstück ist's aber trotzdem ein bisschen unheimlich. Schließlich gibt’s im Park auch Anacondas, Kaimane, Pumas, Mähnenwölfe, Jaguare und keine Ahnung was alles.
Sibi am 8. Mai
























































Route:

(Hintergrundkarte © OpenTopoMap (CC-BY-SA))