
Tag-88 in die „Lower 48"
Es geht nach dem Frühstück los. Alles was weg muss ist bis dahin auch weggefuttert ...Oder fliegt weg wie z.B. der schlechte Kartoffelsalat (das war übrigens der erste Kartoffelsalat hier in Nordamerika der bescheiden war ...alle anderen waren gut bis super👍…wenn ich da an England denk🙄😖).

Die letzten Kilometer in Kanada laufen ...Es geht zur Grenzkontrolle „Blaine" im US-Bundesstaat Washington (nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt Washington D.C. welche ganz im Osten der USA liegt!)
3 Spuren sind offen ...Kunzi steuert die ganz linke an ...es wird abgewunken ...wir sollen ganz rechts ...rückwärts mit Anhänger fahren ist angesagt. Kunzi rammt dabei nichts und zerstört dabei auch nit das Hängerle👍 irgendwann sind wir dran ...Woher, Wohin, Wie lange, wer unser Arbeitgeber ist und ob wir Früchte dabeihaben. Ein zweiter mustert derweil unser Fahrzeug. Wir haben Glück ...keine „Secondary Inspection" (Fahrzeug wird dabei durchsucht) und dürfen mit einem Lächeln und dem Hinweis, dass wir bis zum 5.Nov das Land verlassen müssen, weiter👍
Es geht weiter auf der Interstate 5 nach Süden. Es ist ziemlich trüb und viel sehen tut man dabei nicht. Es fällt allerdings auf das schon mehr Müll am Straßenrand rumliegt als noch in Kanada, das sehr sauber war.






Vor Seattle bei Alderswood gehts nochmal einkaufen. In den „Fred Mayer" (die Kette heißt wirklich so) ...ist ein bisschen wie Walmart ...nur besser. Auch Alkohol bekommt man dort ...Pinot Grigio im 5 ltr Karton für sage und schreibe 16,99 US$ ...das sind gerademal 2,92 EUR pro ltr ...da kostet ja bei uns „Pennerglück" (Lambrusco) noch mehr🤪
Auffallend aber auch ...die Security im Laden rennt in Kampfmontur und mit schusssicherer Weste rum. Der ganze Parkplatz ist auch voll mit Sicherheitskameras ...es geht wohl schon steil bergab mit der Sicherheit.
Danach gehts durchs Großstadtgebiet von Seattle ...ganz schön viel Verkehr auf der mehrspurigen Interstate und so gibts auch immer wieder Stop-and-Go. Von der Interstate 5 aus wirkt Seattle nicht besonders einladend. Die Großstadt mit über 780000 Einwohnern hat aber wohl auch den Beinnahmen „The Emerald City" aufgrund der vielen Grünflächen im Stadtgebiet und gehört auch zu den wohlhabendsten Metropolregionen in den Vereinigten Staaten.







Es lauft weiter schleppend bis zum Dash Point State Park kurz vor Tacoma. Der Platz kostet mehr als doppelt so viel wie der gestern ...und ist x-mal schlechter.
Am Sanitär hängt zwar ein Zettel „Only for registered Camping Guests" ...aber wen bitteschön soll ein Zettel aufhalten? ...so tauchen da auch alle möglichen Gestalten auf und nutzen die Dusche ...die sieht auch entsprechend aus ...blos nix direkt berühren! 😖
Dabei haben wir‘s noch super erwischt ...unser Platz liegt an ner Freifläche (mit noch 3 anderen Plätzen) der Rest ist im dunklen düsteren Wald. Und so haben wir noch eine Weile Sonne bis ein Wolkenband sich irgendwann vor sie schiebt.🙂
Auch Starlink läuft hier unerwartet bescheiden. Ich vermute mal, dass es in dieser Region einfach überlastet ist.
Wir grillen noch ...für mich gibts nen dicken runden Fleischklops im Speckmantel ...für Kunzi Hähnchenspieß auch mit Speck umwickelt und dazu Salat und wie immer beim Grillen: English Muffins*yeah* ...schmeckt ganz gut👍

(also irgendwie fehlt da schon/noch was)
Dann packen wir auch lieber alles wieder ein bevor es von selbst Füße bekommt.
Sibi